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Herzlich Willkommen bei der Kölner Kantorei

Wir freuen uns Sie auf unserer Website begrüßen zu dürfen und laden Sie herzlich ein, sich über die Kölner Kantorei, ihr Profil und ihre nächsten Auftritte zu informieren.

Seit über fünf Jahrzehnten begeistert die Kölner Kantorei Publikum und Kritik mit ihrem viel gerühmten Ensembleklang und innovativen Programmkonzeptionen. Ihr Repertoire umfasst vielfältige anspruchsvolle A-cappella-Literatur sowie oratorische Werke vom Barock bis in die Gegenwart. Mit großem Erfolg konzertierte die Kölner Kantorei unter Leitung von Georg Hage zuletzt im Rahmen des Kölner Acht Brücken Festivals im WDR Funkhaus, bei den Bochumer Tagen für Neue Musik, in der Essener Philharmonie, im neuen Bochumer Konzerthaus sowie in der Kölner Philharmonie.

Unsere aktuelle Planung

Die Präsentation unseres Frühjahrsprogramms Music of the Spheres war - dank großzügiger Förderung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen - an verschiedenen Orten unseres Bundeslandes und über mehrere Monate hinweg bis einschließlich Juni geplant. Leider ist die erste erfolgreiche Aufführung am 16. Februar in Meckenheim zur gleichzeitig letzten geworden: Auch die Kölner Kantorei muss sich den Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beugen, weshalb die für den 17. Mai in Duisburg und den 21. Juni in Köln geplanten Konzerte nicht stattfinden können und verschoben werden müssen.

Weiterhin aufrechterhalten bleibt die Planung des diesjährigen Herbstprogramms, das unter dem Motto Audi Caelum – Himmel, höre! den jahrhundertealten Marienhymnus „Salve Regina“ in Vertonungen durch die Jahrhunderte besingt und aus der frühen Mehrstimmigkeit in die Gegenwart transportiert. Zur Aufführung kommen sollen traditionelle Chorwerke u. a. von Dufay, Palestrina, Fattorini, Bruckner, Rheinberger und Poulenc ebenso wie zeitgenössische A-cappella-Kompositionen von Knut Nystedt, Petr Eben, Arvo Pärt und John Tavener. Als Höhepunkt ist die Uraufführung einer Auftragskomposition zum Programmmotto des jungen Hamburger Komponisten Fabian Bamberg geplant.

Bereits jetzt möchten wir Sie auf unser nächstes Konzert in der Kölner Philharmonie aufmerksam machen und herzlich dazu einladen: Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms ist für den 7. März 2021 um 11 Uhr geplant. Der öffentliche Vorverkauf beginnt am 7. November 2020.

Aktueller Hinweis

Leider mussten wir feststellen, dass ein Postfach unseres Chores (...@koelner-kantorei.de) gehacked wurde und ein Virus/Trojaner darüber Zugang auf sämtliche dort verfügbare E-Mail-Adressen bekommen hat. Dieser Trojaner verschickt nun E-Mails mit einer Datei im .doc-Format, die vermeintlich von der Kölner Kantorei oder ihren Mitgliedern kommen. Wir möchten uns in aller Form dafür entschuldigen und Sie ausdrücklich warnen!  Sollten Sie eine E-Mail mit einem Anhang namens Rech.doc, Rechnung.doc oder ähnlichem erhalten, öffnen Sie diesen Anhang bitte unter keinen Umständen! Selbstverständlich verschicken wir keinerlei solche Rechnungen oder ähnliche Dokumente per E-Mail!

Wir haben bereits wenige Stunden nach Entdecken des Problems das entsprechende Postfach gesperrt und möchten nun alle informieren, die möglicherweise Leidtragende sein könnten. Der Virus scheint nicht nur uns zu betreffen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat bereits Kenntnis davon. Genauere Informationen finden Sie hier:
www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/Artikel/emotet.html

Bitte bleiben Sie, Ihre Familien (und Ihre Computer) gesund! 

Mit freundlichen Grüßen,
Hannah Plingen, für den Vorstand der Kölner Kantorei

 

Kritiken und Besucherstimmen

Miriam Zeh im Blog über den Acht-Brücken-"Freihafen", 07.05.2016

Die Kölner Kantorei [...] transportiert [...] eine ansteckende Freude am Gesang. Das Publikum zeigt sich angetan und erhält „Double, double, toil and trouble“ aus Mäntyjärvis Four Shakespeare Songs (1984) als mitreißende Zugabe. In der Schlange vor der Damentoilette summte man hinter mir noch das Mäntyjärvi-Thema in hinkend-schwingendem Fünfer. Auch das also kann neue Musik!

Süddeutsche Zeitung, 24.03.2015

Ein renommierter Kammerchor: Die Kölner Kantorei unter der Leitung von Georg Hage bewies mit ihrem Kirchenkonzert großes Können. [...] Ein höchst anspruchsvolles, akademisch verankertes Konzert also, das vom 41-köpfigen Kölner Konzertchor in beeindruckender Präsenz und packender Dichte aufgeführt wurde. [...] Federnd sang der Chor über die Mutter voller Schmerzen, voll mitfühlendem Pathos über ihre brennende Liebe, bis er schließlich eine zarte Klage um die Seele im Paradies anstimmte. [...] Mit Felice Anerio schloss sich der Kreis zu Palestrinas allererster „Stabat Mater“-Vertonung: Drei Chöre standen sich gegenüber und gaben sich in eleganter Stimmführung dem Reiz dieser berührenden Musik hin.

Bernd Heumüller, Die Glocke, 26.09.2017

Unter der präzisen Leitung von Georg Hage entfalteten die rund 40 Sängerinnen und Sänger ein Klanggefüge von höchstem Niveau. Dabei ergänzten und bereicherten sich alle Elemente gegenseitig: Aus solidem Fundament wuchsen strahlende Klangkronen. In musikalisch wie sprachlich sauberste Artikulation eingebettet, konnte sich eine makellos saubere Intonation entwickeln. Die dynamischen Schattierungen sorgten für nie erlahmende Lebendigkeit. Der Chor, an unterschiedliche Stellen des Raums positioniert, entwickelte bald mächtige Klangfülle, bald sphärenhafte Entrücktheit.

Gerd Weimar, 13.11.2016

Das war eine äußerst beeindruckende Lukas-Passion, zu der ich Ihnen ganz herzlich gratulieren möchte! Beeindruckend, weil musikalisch auf höchstem Niveau bei allen Beteiligten. Die Chöre waren sehr präsent und differenziert dargestellt, tolles Zusammenwirken.

Kölner Stadt-Anzeiger, 03.05.2016

Passend zum Shakespeare-Jubiläum sang die Kölner Kantorei unter Georg Hage A-cappella-Chorwerke auf Texte des Dichters. Als Uraufführung erklang "Twilight" der jungen Magdalena Zimmermann. Die anspruchsvolle Koomposition entfaltete sich in harmonisch zwielichtigen Tonschichtungen, welche die Sänger zu homogenem Gesamtklang verschmolzen. Im Stück des Uni-Musikdirektors Michael Ostrzyga schwärmten die Sänger aus und hüllten das Publikum in eine celeste Klangwolke.

Alexandra Boll, Konzertbesucherin Bochum, 22.05.2016

Romeo: "So lehre mich das Denken zu vergessen." - So ging es mir gestern Abend im Konzert! An Nichts zu denken und einfach nur diesen wunderbaren Chor zu genießen, das ist wie Urlaub im Paradies. Danke für den selig machenden Abend mit wundervollen Klängen...

Anita Marabito, Konzertbesucherin im WDR Funkhaus, Köln, 01.05.2016

Es ist eine lange Weile her, dass mich ein musikalischer Beitrag dermaßen aus der Fassung brachte, dass mir die Tränen liefen. Diese Chordarbietungen heute haben für eine Weile meine Seele in ein zuvor geleugnetes Paradies entführt, bevor man sie mir zurückführte, auf Engelsflügen getragen. [...] Das war ein wunderbarer Beitrag und ich bin noch vollkommen selig. Der Chor hat feinste Stimmen. Herzlichen Dank für dieses Geschenk.

Katrin Schmitt, 04.05.2016

Eindrucksvoll war die Aufführung im WDR Funkhaus mit Neuer Musik!
Georg Hage hat mit seinem sicheren Dirigat als auch fein präzisen Klangvorstellungen seinem Chor zauberhaft klare und lebendige Stimmungen entlockt.
Eine Freude beim Zuhören, als auch beim Schauen: wie sich doch beim "Verlassen" der Chormitglieder der Bühne neue Klangräume erschließen …!
Bravo!